FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Theodorakis zum 100. :
Seine Musik galt als besonders gefährlich

Von
Hansgeorg Hermann
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Geboren am 29. Juli 1925 und 1974 nach der Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland beim ersten Konzert wieder gefeiert: Mikis Theodorakis
Geboren am 29. Juli 1925 und 1974 nach der Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland beim ersten Konzert wieder gefeiert: Mikis Theodorakisbpk

Jeder kennt ihn heute noch wegen eines Werks, das er selbst verachtete, aber was er sonst schuf, schrieb buchstäblich Geschichte: Vor hundert Jahren wurde der griechische Komponist Mikis Theodorakis geboren.

„Ein Riese“ – eine bessere Beschreibung des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis fiel auch den meisten seiner vielen Freunde nicht ein, als sie ihn im Spätsommer des Jahres 2021 zu Grabe tragen mussten. Er war am 2. September in seinem Haus auf dem Nachbarhügel der Akropolis gestorben, einen Monat nach seinem sechsundneunzigsten Geburtstag. Michalis „Mikis“ Theodorakis, Sohn des Giorgos Theodorakis aus Kreta und der aus dem kleinasiatischen Cesmé stammenden Aspasia Poulaki, geboren auf der Insel Chios, wo sein Vater als Verwaltungsbeamter arbeitete, war Griechenlands wichtigste Kulturgestalt des zwanzigsten Jahrhunderts. Er hat der elf Millionen Menschen kleinen Gesellschaft zwischen Thessaloniki und Heraklion ein unfassbar umfangreiches musikalisches Erbe hinterlassen, dessen populärste Teile zum Weltkulturerbe gezählt werden müssen.

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