„Riesen-Albtraum“ für Andreas Sander
Abfahrer Andreas Sander macht eine schwerwiegende Erkrankung öffentlich. Seine Körperzellen arbeiten nicht richtig. An Sport ist derzeit nicht zu denken. Auch weitere deutsche Skifahrer sind nicht fit.
2021 gewinnt Andreas Sander WM-Silber in der Abfahrt. Dann erreicht ihn eine folgenschwere Diagnose, wegen der er zwei Jahre lang kein Weltcup-Rennen bestreiten kann. Nun verabschiedet er sich vom Leistungssport.
Abfahrer Andreas Sander macht eine schwerwiegende Erkrankung öffentlich. Seine Körperzellen arbeiten nicht richtig. An Sport ist derzeit nicht zu denken. Auch weitere deutsche Skifahrer sind nicht fit.
Für die deutschen Abfahrer war es eine Ski-Saison zum Vergessen. Andreas Sander spricht vor dem Weltcupfinale über die schmerzhaften Rücktritte zweier Teamkollegen, falsche Entscheidungen und neue Aufgaben.
Auch in Kvitfjell fahren die deutschen Abfahrer hinterher. Die Weltcup-Saison ist schon jetzt für sie beendet. Andreas Sander hadert mit seinem Abschneiden: „Das macht derzeit nicht viel Spaß.“
Die Rücktritte von Thomas Dreßen und Josef Ferstl markieren das Ende einer Ära im deutschen Skisport. Die Lücke zu füllen, fällt den Jüngeren schwer. Denn die Speed-Fahrer haben eine Entwicklung verpasst.
Auf der Streif gewann Thomas Dreßen einst völlig unerwartet die Abfahrt. Auf der Streif beendet er nun seine Karriere. Für seine Teamkollegen zeigen sich Lichtblicke.
Der Franzose Cyprien Sarrazin gewinnt den Super-G von Wengen, sein Landsmann Alexis Pinturault stürzt schwer. Die Deutschen fahren in den Speed-Events abermals weit hinterher.
Viele Asse müssen diesmal passen oder haben Probleme bei der kniffligen Skiabfahrt in Bormio. Am schlimmsten erwischt es aber Marco Schwarz. Der Weltcup-Führende verletzt sich schwer.
Der Südtiroler Routinier Dominik Paris rast beim Ski-Klassiker in Gröden zum Sieg. Die deutschen Abfahrer landen fast zeitgleich im geschlagenen Feld.
Die deutschen Abfahrtsroutiniers Romed Baumann und Andreas Sander sind beim Saisonfinale in Soldeu am Mittwoch auf die Plätze zwei und drei gefahren.
Erstmals seit 31 Jahren landen zwei Deutsche im Ski-Weltcup auf dem Podium. Romed Baumann und Andreas Sander fahren bei der Abfahrt in Soldeu in Andorra überraschend auf die Plätze zwei und drei.
Andreas Sander ist ein Phänomen im alpinen Ski-Zirkus: Er spricht hochdeutsch. Vor dem Weltcup-Finale erlebt der ewige Außenseiter aus Westfalen eine späte Blüte. Und er hat noch einiges vor.
Es hat bis zum 180. Rennen gedauert: Zum ersten Mal in seiner Weltcup-Karriere fährt der Deutsche Andreas Sander auf das Podest. Beim Super-G in den USA verpasst er sogar den Sieg nur knapp.
Marco Odermatt krönt sich zum Abfahrtsweltmeister: Der Schweizer verweist seinen Dauerrivalen Kilde aus Norwegen auf Platz zwei. Thomas Dreßen wird Zehnter und wähnt sich auf gutem Weg zurück.
Das DSV-Team schneidet bisher bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft erwartbar bescheiden ab. Sportvorstand Maier glaubt aber an das Wettkampf-Gen des Teams.
Aleksander Aamodt Kilde sichert sich die kleine Kristallkugel für den Gesamtsieg in der Super-G-Disziplin in dieser Saison. Romed Baumann freut sich über einen versöhnlichen Saisonabschluss.
In Peking holte Shiffrin in allen Einzelwettbewerben keine Medaille, dreimal schied sie aus. Beim Super-G-Weltcup in Lenzerheide wird die 26-Jährige Zweite. Die Deutschen fahren hinterher – auch bei den Männern.
Zwei Deutsche landen unter den besten zehn, doch der „Knaller“ bleibt aus im olympischen Super-G. Wie es geht, zeigt der Österreicher Matthias Mayer mit einer sensationellen Vorstellung.
In einigen Tagen beginnt Olympia in Peking. 149 deutsche Sportler sind dabei. Wer gehört zu den Favoriten? Und wo haben die Deutschen Außenseiterchancen? Ein Überblick vor Start der Winterspiele.
Die Abfahrt in Kitzbühel ist ein Ski-Rennen, das mit Superlativen überhäuft wird. Ein Norweger nutzt am Freitag die Gunst der höheren Startnummer. Doch der eigentliche Höhepunkt folgt erst noch.
Dem Ausrufezeichen im Super-G folgt die totale Enttäuschung in der Abfahrt: Für die deutschen Ski-Rennfahrer endet der Weltcup-Tag in Wengen unbefriedigend. Aufregung gibt es um den Weltmeister aus Österreich.
Das deutsche Abfahrtsteam für Olympia in Peking wird immer größer, selbst wenn der „Knaller“ auch in Gröden ausbleibt, und Thomas Dreßen andere Pläne äußert. Den Sieg bejubelt ein Kalifornier.
Gut ist nicht mehr gut genug für die deutschen Skirennfahrer: Beim Super-G in Gröden kommt keiner unter die besten zehn. Auch ohne Siegfahrer Dreßen sind die Ansprüche gewachsen.
Damit landet er abermals unter den besten zehn Skirennfahrern. Nach dem Rennen zeigt er sich aber nicht wirklich zufrieden. Der Norweger Kilde gewinnt das erste Rennen nach seinem Kreuzbandriss.
Drei Hundertstelsekunden kosteten Sander den Platz auf dem Siegertreppchen – und trotzdem ist der Deutsche mehr als glücklich. Der 32-Jährige ergatterte das heiß ersehnte Ticket für die Olympischen Winterspiele in Peking.
Dank der WM-Erfolge von Romed Baumann und Andreas Sander starten die deutschen Abfahrer optimistisch wie selten in den Winter. Aber was macht eigentlich Thomas Dreßen?
Den deutschen Ski-Assen gelingt eine kleine Wiedergutmachung für die verpatzte Abfahrt. Im Gesamtweltcup macht es ein Schweizer spannend – auch die Damen stehen vor einem Showdown.
Noch vor drei Wochen waren die deutschen Abfahrer die positiven Überraschungen bei der WM in Cortina d’Ampezzo. Im ersten Weltcup danach läuft es nicht so gut.
Die dritte große Überraschung der deutschen Ski-Rennfahrer bei der WM in Italien: Andreas Sander fährt in der Abfahrt zu Silber und verpasst dabei den ganz großen Triumph nur knapp.
Ein mit Abfahrtsski kaum fahrbares Gewürge im Zick-Zack-Kurs mit U-Hackerln. Die WM-Strecke in Cortina wird von Abfahrern aus allen Nationen heftig kritisiert. Doch der Rennchef beschwichtigt.
Völlig ungewohnt: das deutsche Team will bei der alpinen Ski-WM in den schnellen Disziplin vorne dabei sein. Doch die Favoriten aus Italien profitieren von einem großen Vorteil.
Nach einer schwachen Abfahrt gelingt den deutschen Skirennfahrern beim Heim-Weltcup ein zumindest ordentlicher Super-G. Die Zuversicht mit Blick auf die WM wächst. Auch ein junger Garmischer rast noch nach vorne.
Das Weltcup-Comeback von Dreßen, der zumindest als Vorfahrer wieder auf Skiern unterwegs ist, wird von Ferstls heftigem Sturz überschattet. Entgegen seiner eigenen ersten Einschätzung verletzt er sich doch schwerer.
Die Trilogie der Speed-Rennen in Kitzbühel endet mit abermals ordentlichen Resultaten der deutschen Skirennfahrer. Doch noch klafft eine Lücke zu den Besten, wie Sander einräumt.
Am Hahnenkamm beweisen die deutschen Skirennläufer auf einer Strecke, die als eine der spektakulärsten und anspruchsvollsten im Weltcup gilt, dass sie zur Weltspitze gehören.
Zwei schlimme Stürze überschatten am Freitag die erste Abfahrt auf der Streif. Am Samstag macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Das berühmte Hahnenkamm-Rennen fällt aus und soll am Sonntag nachgeholt werden.
Während Romed Baumann als bester Deutscher bei der Abfahrt von Gröden auf den achten Rang fährt, verpasst Kira Weidle in Val d’Isère nur knapp einen Podestplatz.