Nach Treffen mit Bouffier : Neckermann-Betriebsrat rechnet mit weniger Stellenabbau

Hessens Regierungschef Bouffier will den geplanten Jobabbau beim Versandhändler Neckermann.de eindämmen - aber nicht mit Geld aus der Staatskasse. Der CDU-Politiker setzt auf Vermittlung.
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat im Ringen um den Erhalt von gut 1300 Stellen bei Neckermann in Frankfurt vor überzogenen Erwartungen an die Politik gewarnt. Geld vom Land dürften die Neckermann-Beschäftigten nicht erwarten, sagte der Regierungschef nach einem Treffen mit Betriebsräten des Unternehmens und Vertretern der Gewerkschaft Verdi in Wiesbaden. „Wir werden keine Hoffnungen wecken, die am Ende niemand erfüllen kann“, stellte Bouffier klar. Das Land könne allenfalls moderieren.





