Hessen : „Schulpolitik ohne Perspektive“

Einen Tag nachdem die Kultusministerin Nicola Beer die Lage an den hessischen Schulen als besser denn je dargestellt hat, ist ihr aus den Reihen der Opposition scharfe Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung entgegengeschallt.
Einen Tag nachdem die neue Kultusministerin Nicola Beer (FDP) die Lage an den hessischen Schulen als besser denn je dargestellt hat, ist ihr aus den Reihen der Opposition am Donnerstag scharfe Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung entgegengeschallt. Beer agiere „perspektiv- und orientierungslos“ und bereite den Bruch zentraler Wahlversprechen vor, befand der bildungspolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Mathias Wagner. Die SPD bewertete die Äußerungen der Ministerin als „im höchsten Maß enttäuschend“. Die Abgeordnete Heike Habermann sprach von einem „Fehlstart“ Beers, die offenbar unfähig sei, den von ihrer Amtsvorgängerin Dorothea Henzler (FDP) angehäuften „Bauschutt“ wegzuräumen. Nach Ansicht der Linkspartei ist die Bildungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung bar jeder realistischen Zielvorgabe. Die Regierungsfraktionen CDU und FDP wiesen die Kritik zurück und sprachen von „Wahrnehmungsstörungen“; tatsächlich gehe es den hessischen Schulen so gut wie nie zuvor.





