Im Norden Griechenlands :
Beim Zeus

Lesezeit:
Glückliches Kastoriá! Die Krise hat die nordgriechische Stadt bislang verschont.
Glückliches Kastoriá! Die Krise hat die nordgriechische Stadt bislang verschont.Andreas Kilb

Wer durch den Nordwesten Griechenlands fährt, spürt von der Krise wenig: Die Schaufenster sind voll, die Museen leer, und in Dodona steht der Besucher allein unter der heiligen Eiche des Zeus.

An diesem Nachmittag hängt ein Vorhang aus Regenwolken über Kastoriá. Das elegante Café „Byzantio“ in einem klassizistischen Gebäude am Omonia-Platz hat vor einigen Monaten Pleite gemacht und steht seitdem leer. Auf einem Transparent über dem Kafenion an der Nordseite des Platzes, in dem sich zwei ältere Ehepaare über ihre Ouzo-Gläser beugen, wirbt der örtliche Musikverein um Mitglieder. Der Kinderspielplatz vor der kleinen Kirche des heiligen Nikolaos Kasnitzi liegt ausgestorben da, die Freskenreste an der Außenwand der Dreiheiligenkirche schimmern trüb im schwindenden Licht. Vor der Taxiarchenkirche weiter unten am Hang sitzt ein junges Paar küssend im Nieselregen. „Poleitai“, zu verkaufen, steht an vielen Häusern auf dem Weg zum Seeufer. Es sieht alles genau so aus, wie man sich den Alltag der Krise in einer griechischen Provinzstadt vorstellt, an einem Ort, den selbst die Demonstranten meiden, weil sich kein Fernsehteam je hierher verirrt.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Würde Rom nicht locken, man bliebe einfach hier sitzen: Blick in das Hotel de la Ville
Ungewöhnliche Touren:
Rom für Fortgeschrittene

Selbst für Kenner hält die Ewige Stadt noch Überraschungen bereit. Das Hotel de la Ville eröffnet seinen Gästen exklusive Einblicke, schickt sie in geheime Gänge unter dem Trevi-Brunnen und in eine menschenleere Medici-Villa.

Klaus Simon
Vom Marché Central in Rabat wird ein Adlerfisch zum nächsten Restaurant gefahren.
Marokko hat Große Pläne:
Stadt der Superlative

Marokkos Hauptstadt Rabat wird von Touristen gern übersehen. Dabei ist sie ruhig und hat das größte Freibad Afrikas. Für die Fußball-WM 2030 wird hier alles hübsch gemacht – auch auf Kosten der Einwohner.

Thomas Lindemann
Fototermin im Yu Garden in Shanghai
Chinesischer Online-riese:
Ein Trip nach China

Das chinesische Online-Reisebüro Trip.com ist in Asien bereits eine Macht. Nun hat es den europäischen Markt im Visier – eine Kampfansage an Booking. Eine Reise nach China zeigt, welch großen Pläne das Unternehmen hat.

Andreas Lesti
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Project Manager (m/w/d)
INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Verlagsangebot
Sprachkurse
Lernen Sie Englisch
Sprachkurse
Lernen Sie Französisch
Fernreisen
Fernweh? 4 Traumziele, die inspirieren
Sprachkurse
Lernen Sie Italienisch
Weitere Themen
Verlagsangebot
Services