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Alles ruhig über Flims – wenn nicht gerade die Tektonik für geologische Aufregung sorgt

Schweiz : Voll im Flow am Runcatrail

Wer die beiden Schweizer Dörfer Laax und Flims auf der Fahrt durchs Vorderrheintal links liegenlässt, verpasst womöglich das Beste: Charakterstarke Berge, ungewöhnliche Architektur und Aktivsport jenseits des Mainstream.
Kanal voll: An der Guidecca schieben sich die großen Kreuzfahrtschiffe durch Venedig, in ihrem Bauch tragen sie mehrere tausend Passagiere und Besatzung

Tourismus in Venedig : Der Kreuzzug

Venedig droht vom Tourismus plattgemacht zu werden. Jetzt wehren sich die verbliebenen Anwohner - die Zahl der großen Schiffe in der Lagune soll begrenzt werden.
Schattenwirtschaft: In Krumau könnte die Vampirlegende zur Touristenattraktion werden.

Gruselausflug nach Tschechien : Fürchte dich nicht

Die Vampirprinzessin Eleonore Amalie zu Schwarzenberg trieb der Legende nach im tschechischen Krumau ihr Unwesen. Eine Spurensuche im Morgengrauen.
Ganz nah am Wasser gebaut: Leidenschaftliche Landratten werden in Städten wie Ålesund ihr Glück nicht finden.

Unter Fjorden : Jetzt geh’ raus und erhole dich!

Woanders gibt es höhere Berge, größere Gletscher und besseres Wetter - trotzdem ist die Fjordregion in Norwegen besonders. Denn hier leben die Menschen so eng mit der Natur, wie es nur irgend geht.

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  • Kegelrobben in Plastiktüten mit rosa Mobiltelefonen

    Ausgepackt : Kegelrobben in Plastiktüten

    Geht doch mal aus dem Bild! Warum Urlaubsfotos immer so entvölkert aussehen - und warum gerade das sie langweilig macht.
  • Baumhäuser : Wipfelleben

    Ein Refugium für Romantiker und echte Naturliebhaber: Die Baumhäuser in der Franche-Comté verändern den Blick - auf die Welt, den Wald und auf den Regen.
  • Greifvögel aus Hartholz: Es gibt nichts, was nicht aus einer Zirbe werden könnte

    Im Pitztal : Alles in Zirbe

    Die zähe Alpenkiefer dient dem Menschen seit jeher vom Möbelstück bis zum Likör. Ihr Duft stimmt heiter und fördert gesunden Schlaf. Im Pitztal kommt sie in allen Darreichungsformen vor.
  • Flanderland, flaches Land: Brügge und Antwerpen sind lichter. Aber vielleicht stimmt es, und man muss über diese Felder fahren, um Europa zu verstehen.

    Flandern : Über Gräben weht der Wind

    In Ypern sind die Greuel des Ersten Weltkriegs allgegenwärtig. Eine Radtour auf der „Vredesfietsroute“ durch ein weites Land voller Erinerrungen.
  • Landmann und Genie: Giuseppe Verdi, der hier in Busseto thront, gilt zumindest in seiner oberitalienischen Heimat als größter Italiener aller Zeiten

    200 Jahre Verdi : Der Weltmusiker aus Roncole

    Seine Opern wurden in den europäischen Hauptstädten uraufgeführt, er selbst lebte im Bauernland der Poebene. Eine Reise durch die Heimat Giuseppe Verdis, der an diesem Donnerstag vor zweihundert Jahren geboren wurde.
  • Wegbereiter: Der Jean-Paul-Weg führt durch die Landschaft Oberfrankens.

    Literarisch unterwegs : Von Wegen

    Dürrenmatt, Twain und natürlich Goethe: Fast jeder Schriftsteller hat irgendwo seinen Wanderweg. Auch wenn einige ziemlich herbeigedichtet sind.
  • Am Drehort von „Heimat“ : Dat lo, dat is Schabbach

    Zum vierten Mal hat der Regisseur Edgar Reitz seiner Heimat, dem Hunsrück, ein filmisches Epos gewidmet. In dieser Woche kommt es ins Kino. In Simmern wurde die Premiere gefeiert. In Gehlweiler wartet man erst einmal ab.
  • Alles grün und krumm: Da kann man schon einmal innerlich jauchzen, wie Eichendorffs Taugenichts es einst tat.

    Auf dem Neckarsteig : Die Heidelbeere liebt den Sandstein

    Zwischen Heidelberg und Bad Wimpfen führt der Neckarsteig durch Wälder und Schluchten. Wer das ständige Auf und Ab in Kauf nimmt, wird mit herrlichen Flusspanoramen belohnt.
  • Neukölle Alaaf! Im Hutladen „Crop Cosecha“ gibt es nicht nur bunte Zylinder nach Maß. Rechts im Bild: Moritz Wolfgruber, der Designer.

    Urlaub in Neukölln : Ich bin dann mal nebenan

    Das alte Ich ist nur acht U-Bahn-Stationen von Prenzlauer Berg entfernt. Zwei Väter machen Club-Urlaub in der eigenen Stadt.
  • My castle is my home: Maggie Smith als Lady Violet, forschen Schrittes das Bowling Green durchmessend.

    Besuch in Highclere Castle : Et in Downtonia ego

    In England startet die vierte Staffel der Fernsehserie „Downton Abbey“. Am Drehort Highclere Castle läuft derweil ein anderer Film.
  • Fünf Freunde müsst ihr sein: Für die Mitglieder eines Ruderclubs ist das Leben oft ein langer, ruhiger Fluss.

    Rudern als Lebenskunst : Vorwärtsfahren, rückwärtsschauen

    Von außen betrachtet, könnte die stundenlange Spazierfahrt auf Flüssen und Kanälen ereignisarm wirken. Doch die innere Wahrnehmung ist eine andere. Im Vierer mit Steuermann unterwegs von Frankreich nach Deutschland.
  • Die Queen, amused. In der langen Geschichte ihrer Regentschaft ließ sie sich das Gathering in Braemar nur viermal entgehen.

    Highland Games : Bringt herein die Pfeifen und Trommeln!

    Die Schotten pflegen eine ganz besondere Art des Sportfests. Und das Braemar Gathering steht an der Spitze der Highland Games - auch, weil es mit Königin Elisabeth II. eine ganz besondere Schirmherrin hat.
  • Wie lange soll eine Fahrkartenkontrolle dauern? Lang und freundlich oder kurz und wenig störend? Pendler und Gelegenheitsausflügler sind sich da durchaus uneins.

    Im Zuglabor : Grob störende Schokohörnchen

    Regelmäßig testet die Bahn ihre Züge unter möglichst realistischen Reisebedingungen. „Zuglabor“ heißt das. Und den Testreisenden fällt einiges ein, was zu verbessern wäre.
  • Friedhofsruhe auf der Seepromenade - was für den Tag gilt, wird nachts nicht besser.

    Abschied von gestern (6) : Wahrheitssuche am Monte Verità

    Weltstars und Weltverbesserer, Visionäre und Millionäre gaben sich in Ascona einst die Klinke in die Hand. Doch vom vergangenen Ruhm kann das Städtchen nicht mehr zehren. Wer bringt neuen Glanz?
  • Irgendwo zwischen Shappy-Chic und Designhotel: Das Grandhotel Cosmopolis war bis vor wenigen Jahren ein Seniorenheim.

    Augsburgs anderes Grandhotel : Urlaub in Utopia

    Im „Grandhotel Cosmopolis“ wohnen Flüchtlinge, Künstler und Touristen. Wer dort Zeit verbringt, kommt mit einem besonderen Souvenir zurück: Optimismus.
  • Wer behauptet, der Mensch könne die Schöpfung nicht verschönern, ist noch nie an der Mosel gewesen. Denn das, was die Winzer hier aus den Ufern gemacht haben, ist der grandiose Gegenbeweis.

    Abschied von gestern (5) : Der Schönheit wohnt der Schrecken inne

    Die Mosel hängt an ihrer Geschichte - kein Wunder, denn die touristische Vergangenheit der siebziger Jahre ist hier quietschfidel. Inzwischen aber begreifen die Moselaner, dass die Zeit selbst an ihrem zeitlos schönen Fluss nicht stillsteht.