50 Jahre Lönneberga :
Das Jubiläum hatte sich Michel ganz anders vorgestellt

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Zwischen dem Tischlerschuppen und der freien Natur des Smalands gedeihen die besten Geschichten: Michel auf der Bühne von „Astrid Lindgrens Värld“
Zwischen dem Tischlerschuppen und der freien Natur des Smalands gedeihen die besten Geschichten: Michel auf der Bühne von „Astrid Lindgrens Värld“Astrid Lindgrens Värld

So frech und wild, wie alle sagten, war er gar nicht. Selbst mit fünfzig Jahren ist er kaum gealtert. Auf den Spuren von Michel aus Lönneberga durchs Småland.

Emil aus Lönneberga, den die deutschen Übersetzer Astrid Lindgrens in einen Michel verwandelten, weil sie eine Verwechslung mit Erich Kästners Emil vermeiden wollten, war eine Schreigeburt. Als Astrid Lindgren den Name an einem Sommertag vor einundfünfzig Jahren ausstieß, so hat sie es in ihren Lebenserinnerungen geschildert, sei das gleich mit voller Lautstärke geschehen - um einen anderen kleinen Jungen zu übertönen, der ebenfalls schrie, vor Wut, das war ihr Enkel. „Kannst du erraten, was Emil (Michel) aus Lönneberga einmal gemacht hat?“, herrschte sie ihn an - und der Junge verstummte auf der Stelle, natürlich wollte er das wissen, die Macht des Erzählens hatte schon Besitz von ihm ergriffen.

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