Berlins Bürgermeister :
Ganz kleines Tennis

Jochen Buchsteiner, Berlin
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Am Ende doch noch am Tatort: Bürgermeister Kai Wegner erkundigt sich – hier am 6. Januar, drei Tage nach dem Anschlag aufs Berliner Stromnetz – nach der Lage.
Am Ende doch noch am Tatort: Bürgermeister Kai Wegner erkundigt sich – hier am 6. Januar, drei Tage nach dem Anschlag aufs Berliner Stromnetz – nach der Lage.dpa

Berlins Regierender Bürgermeister hat sein Ansehen buchstäblich verspielt. Kai Wegners später Rückzug macht es der CDU nicht gerade leicht.

Seit den Tagen Richard von Weizsäckers sind die Berliner nicht mehr verwöhnt von politischem Format. Im Rathaus regierten überwiegend Mittelmaß und Provinzialität, die auch in einer Metropole gedeihen können. Jahrzehntelang wurde die Hauptstadt ineffizient verwaltet und unter ihren Möglichkeiten repräsentiert, national wie international. Das Ergebnis lässt sich besichtigen. Gegenüber anderen Millionenstädten wie Hamburg oder München wirkt Berlin wie der verwahrloste größere Bruder. In einer Kolumne war unlängst vom „Bundesdrecksloch“ zu lesen.

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