Trump in Schottland : Der Golfer von Amerika kommt

Während seines viertägigen Aufenthalts in Schottland will US-Präsident Donald Trump seine Resorts inspizieren. Nicht alle Nachbarn freuen sich darüber.
Erst hieß es aus dem Weißen Haus, bei Donald Trumps vier Tage langem Aufenthalt in Schottland handele es sich um eine Privatreise. Dann überlegte man es sich anders. Trump werde sich um viele Dinge kümmern, Interviews geben und sich mit dem britischen Premierminister Keir Starmer treffen, es sei also ein „Arbeitsbesuch“. Am Freitag kündigte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein Treffen mit Trump am Sonntag an. Für das Gastgeberland war das nicht entscheidend. Der Sicherheitsaufwand für den Besuch eines amerikanischen Präsidenten blieb der gleiche. Doch für Trump, der wegen der Causa Epstein derzeit heftig in der Kritik steht, könnte diese Lesart im eigenen Land besser ankommen. Im Weißen Haus hoffte man außerdem, die Epstein-Empörung werde sich über der Abwesenheit des Präsidenten ein wenig legen.
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