Statement des Republikaners : Ben Carson sieht keine Zukunft mehr für seine Präsidentschaftskampagne

In einem kurzen Statement hat der Republikaner Ben Carson die Konsequenzen aus den Ergebnissen der Vorwahlen am „Super Tuesday“ gezogen. Er sagte deshalb nicht nur seine Teilnahme an der nächsten Republikaner-Debatte ab.
Die Wahlergebnisse des „Super Tuesday“ tragen erste Konsequenzen: Der pensionierte Neurochirurg Ben Carson hat seine nächsten Auftritte im Wahlkampf um die Nominierung zum Präsidentschaftskandidat der Republikaner abgesagt. „Ich habe beschlossen, morgen Abend nicht an der Präsidentschaftsdebatte der Republikaner in Detroit teilzunehmen“, verkündete er am Mittwochabend in einem Statement auf seiner Website. „Ich sehe im Licht der Ergebnisse des Super Tuesdays keine politische Zukunft mehr für meine Kampagne“, so Carson.
Carson war als einer von 17 Bewerbern im Feld der republikanischen Bewerber gestartet. Nach ersten Erfolgen in Umfragen stürzte der Quereinsteiger steil ab, nachdem große Lücken vor allem bei seiner außenpolitischen Kompetenz aufgetreten waren.
In den Vorwahlstaaten hatte Carson nirgendwo eine Chance und war stets weit abgeschlagen geblieben. Als Außenseiter des politischen Systems hatte der ehemalige Arzt aber einige Sympathien bekommen. Carson kündigte für den kommenden Freitag eine Erklärung an.


