Kommentar : Und jetzt eine Kampagne der verbrannten Erde?

Trump wagt den Bruch mit dem demokratischen Grundprinzip des friedlichen Machtwechsels. Das ist unerhört und unwürdig. Doch vor allem offenbart es die Gesinnung eines Demagogen.
Die einzig relevante Frage, die sich nach jeder Fernsehdebatte stellt, ist diese: Haben die amerikanischen Wähler - und um die allein geht es - nun ein besseres Bild von der Qualifikation und der charakterlichen Eignung derer, die in den kommenden vier Jahren die Geschicke ihres Landes maßgeblich bestimmen wollen? Können diejenigen, die sich noch nicht festgelegt hatten, nun, nach einer scharfen Debatte mit dröhnenden Salven persönlicher Verunglimpfung, eher entscheiden, ob sie das höchste Amt der Vereinigten Staaten Hillary Clinton oder Donald Trump anvertrauen wollen?



