Begnadigung von Hunter :
Biden fällt der Justiz in den Rücken

Andreas Ross
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Alles für seinen Sohn: Präsident Joe Biden am 18. November beim G-20-Gipfel in Rio de Janeiro
Alles für seinen Sohn: Präsident Joe Biden am 18. November beim G-20-Gipfel in Rio de JaneiroAFP

Auf die moralische Überlegenheit der Demokraten kann Amerika nach dem zweiten Trump-Sieg gut verzichten. Demut ist angezeigt. Biden zeigt weder das eine noch das andere.

Bei einem Familienmenschen wie Joe Biden, dessen Tochter Naomi als Kind tödlich verunglückte und dessen erstgeborener Sohn Beau 2015 an einem Hirntumor starb, muss man nach Gründen für seinen Vertrauensbruch wohl nicht lange suchen: Er würde alles tun, um wenigstens seinen Sohn Hunter zu beschützen. Auch, wenn das bedeutet, sein Versprechen an die Wähler zu brechen. Auch, wenn er durch die umfassende Begnadigung seines wegen Vergehen gegen das Waffen- und Steuerrecht angeklagten Sohnes seinem Nachfolger Donald Trump eine Steilvorlage in dessen Kampf gegen eine unabhängige Justiz liefert.

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