Die neue Welt : Willkommen in der Elefanten-Welt

Alexander Graf Lambsdorff hat Zeitung gelesen und über Deutschlands Rolle in der Welt nachgedacht.
Es ist nicht übermäßig originell, das afrikanische Sprichwort von den Elefanten, unter deren Kämpfen das Gras leidet, als Titel eines Buches zu wählen, das sich mit den Veränderungen der Machtverhältnisse in der Welt und den Bedrohungen beschäftigt, denen sich freiheitliche Demokratien im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts gegenübersehen. Und doch beschreibt es ziemlich genau, welche Konsequenzen etwa der Aufstieg Chinas und die zurückgekehrte Konkurrenz großer und halbgroßer Mächte haben – für den Westen, die Europäische Union und besonders für Deutschland, dessen Stellung in der Welt der Gegenwart ungemütlich geworden ist. Dabei ist genau das die Absicht des Autors: aufzuzeigen, was die EU und eben und vor allem Deutschland tun müssen, um nicht unter die Räder zu kommen, wenn die „Großen“ ihre Händel austragen, wenn autoritär-diktatorische Regime auf aggressive Weise ihre Interessen durchzusetzen suchen und im Falle Chinas gar nach globaler Dominanz streben.





