Sommerpressekonferenz mit Merz :
Die Zuversicht des Kanzlers vertreibt den Zweifel nicht

Berthold Kohler
Ein Kommentar von
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Der Kanzler gibt sich zuversichtlich: Friedrich Merz am 18. Juli in der Bundespressekonferenz
Der Kanzler gibt sich zuversichtlich: Friedrich Merz am 18. Juli in der BundespressekonferenzEPA

Bekommen die Koalitionäre ihre weltanschaulichen Unterschiede in den Griff? Deutschland hat noch größere Probleme als einen vakanten Richterstuhl in Karlsruhe.

Bei seiner ersten Sommerpressekonferenz hat der Kanzler nicht so angespannt gewirkt wie beim Pressetermin mit Donald Trump im Oval Office. Aber auf die leichte Schulter nahm Merz auch sein Heimspiel nicht. Die schwarz-rote Koa­lition lieferte dafür schon in ihren ersten zwei Lebensmonaten zu viel Stoff für Zweifel an ihrer Einigkeit und Stabilität. Den nährte zuletzt der in aller Öffentlichkeit ausgetragene Streit um die Besetzung einer Richterstelle am Bundesverfassungsgericht, die krachend scheiterte, weil aus einer schlecht gemanagten Routinesache ein mit harten Bandagen ausgetragener Kulturkampf wurde.

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Referent (m/w/d) für Familienbildung
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Diakonie RWL
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