Folgen für Deutschland :
Ein Erdbeben – auch in Berlin

Berthold Kohler
Ein Kommentar von
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Bundeskanzler Scholz am Mittwoch vor dem Treffen mit Habeck und Lindner
Bundeskanzler Scholz am Mittwoch vor dem Treffen mit Habeck und LindnerAFP

Am Tag nach Trumps Erdrutschsieg bebt auch in Berlin die Erde. Die Ampel ist damit Geschichte, unrühmliche Geschichte.

Es ist, darüber täuschten auch die pflichtschuldigen Glückwünsche an den Triumphator Trump nicht hinweg, kein Geheimnis geblieben, dass sich fast das ganze politische Berlin Kamala Harris im Weißen Haus gewünscht hätte. Auch sie wäre keine einfache Verbündete im Ringen mit den vielen Herausforderungen gewesen, mit denen die Demokratien zu kämpfen haben, die man früher „den Westen“ nannte. Doch teilte man mit der amerikanischen Vizepräsidentin politische Grundüberzeugungen, die Trump schon in seiner ersten Präsidentschaft über Bord geworfen hatte. Er kehrt nun mit einem Selbstbewusstsein, einer Machtfülle und einer Agenda ins Weiße Haus zurück, die den Gratulanten in Berlin, abgesehen von der AfD, nur Schauer über den Rücken jagen können.

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