Pöbeleien gegen Grüne :
Lernen von Franz Josef Strauß

Jasper von Altenbockum
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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer, das Demonstranten beim politischen Aschermittwoch der baden-württembergischen Grünen vor der Stadthalle von Biberach angezündet haben. Die Veranstaltung wurde aufgrund der Proteste vor der Stadthalle abgesagt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen ein Feuer, das Demonstranten beim politischen Aschermittwoch der baden-württembergischen Grünen vor der Stadthalle von Biberach angezündet haben. Die Veranstaltung wurde aufgrund der Proteste vor der Stadthalle abgesagt.dpa

Die Grünen hätten es sich wohl nicht träumen lassen, dass es ihnen eines Tages so ergeht wie Franz Josef Strauß. Der konnte auftreten, wo er wollte, er wurde angepöbelt und war als Feindbild auserkoren. Von wem doch gleich?

Es ist in der Tat so, wie die Grünenvorsitzende Ricarda Lang sagt, dass man sich an Zustände wie die in Biberach oder Schorndorf, wo Grünenveranstaltungen behindert oder ganz verhindert wurden, in einer Demokratie nicht gewöhnen darf. Und auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat recht, wenn sie sagt, dass „Grenzen massiv überschritten“ würden, wenn politische Veranstaltungen durch Gepöbel und Gewalt verhindert würden, wenn Polizisten angegriffen und Steine geworfen würden. Sie werden sich allerdings auch die Frage stellen müssen: Wie kam der Geist aus der Flasche?

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