Stromausfall in Berlin :
Das Behörden-Pingpong ist nicht hilfreich

Stephan Klenner
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Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, im Pop-up-Hub für Kunst, Kultur, Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft und Unterhaltung am Kurfürstendamm.
Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, im Pop-up-Hub für Kunst, Kultur, Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft und Unterhaltung am Kurfürstendamm.dpa

Kai Wegner hat in der Stunde der Not falsch gehandelt. Den Fehler muss der Regierende Bürgermeister jetzt ausbügeln.

Diesen Jahresbeginn werden die Berliner so schnell nicht vergessen: Zwei Tage nach Neujahr zeigte ein Anschlag auf eine Kabelbrücke, wie verwundbar das Stromnetz der Hauptstadt ist. Betroffen waren mehr als 45.000 Haushalte und 2200 Gewerbekunden. Ein erheblicher Teil der rund 100.000 Betroffenen musste fünf Tage ohne Strom auskommen – bei eisiger Kälte. Ein solches Ereignis verlangt von einem Regierenden Bürgermeister glaubhaftes Mitgefühl und gutes Krisenmanagement.

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