Videospiele : Der Weg in die Killernetzwerke

Nicht virtuelle Kopfschüsse sind das Problem von „Killerspielen“. Sondern die Welt, die solche Spiele Jugendlichen auf Plattformen wie Discord eröffnen.
Weihnachten ist vorbei, und viele Jugendliche dürften jetzt vor ihren Konsolen sitzen. Vielleicht vor einem Videospiel, dessen Geschichte ungefähr so geht: Es ist 2027. Die NATO steht vor dem Zerfall, und ein privates Militärunternehmen versucht, die Macht an sich zu reißen. Die Spieler sind Teil einer Elite-Squad-Einheit der US Marine Raiders und müssen ihre Gegner töten. Das Spiel heißt „Battlefield 6“ und wurde weltweit in nur fünf Tagen über sieben Millionen Mal verkauft. Es ist das erfolgreichste „Killerspiel“ des Jahres.
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