Vorwürfe gegen Bischof : Nachhaltiges Wirtschaften mit Zölibat

Ein Kärntner Bistum wirft seinem früheren Bischof vor, er habe es mit der Enthaltsamkeit und seinen zölibatären Verpflichtungen nicht so genau genommen. Nun droht der Konflikt zu einem Kräftemessen mit Rom zu werden.
Es sei ein schwerer, aber ehrenvoller Beruf, in welchem man „sittlich integer“ handeln und den eigenen Vorteil zurückstellen müsse. Nun gehe es nicht um Verurteilen, sondern um Umkehr und Neubeginn. Dieses Anliegen war Bischof Alois Schwarz so wichtig, dass er es nicht nur in einer Predigt in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt anlässlich der Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee aussprach, sondern auch als Pressemitteilung versenden ließ. Freilich galt die Ermahnung nicht dem eigenen Stand, sondern Politikern. Schwarz sprach damals, vor sechs Jahren, über die Kärntner Landespolitik.
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