Strafvollzug in NRW :
Wenn Gefangene Schmiergeld-Abos abschließen

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Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) steht Ende Juli für ein Pressestatement vor der JVA Siegburg
Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) steht Ende Juli für ein Pressestatement vor der JVA Siegburgdpa

Seit Wochen häufen sich Hinweise auf kriminelle Machenschaften im NRW-Strafvollzug. Justizminister Limbach räumt einen Fehler ein – und reagiert mit drastischen Maßnahmen.

Der nordrhein-westfälische Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) leistet zum Beginn der Sondersitzung des Rechtsausschusses am Mittwochnachmittag ohne Umschweife Abbitte. Dass das Parlament nicht zeitnah über eine Durchsuchung in der Justizvollzugsanstalt Willich I am 13. Juli informiert worden sei, sei ein Fehler gewesen, „mein Fehler“, sagt er. „Das ist falsch eingeschätzt worden – auch von mir.“ Sodann versichert Limbach, er habe zu keinem Zeitpunkt die Absicht „und auch gar keinen Anlass“ gehabt, irgendeine Information bewusst zurückzuhalten.

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