Strafvollzug in NRW : Wenn Gefangene Schmiergeld-Abos abschließen

Seit Wochen häufen sich Hinweise auf kriminelle Machenschaften im NRW-Strafvollzug. Justizminister Limbach räumt einen Fehler ein – und reagiert mit drastischen Maßnahmen.
Der nordrhein-westfälische Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) leistet zum Beginn der Sondersitzung des Rechtsausschusses am Mittwochnachmittag ohne Umschweife Abbitte. Dass das Parlament nicht zeitnah über eine Durchsuchung in der Justizvollzugsanstalt Willich I am 13. Juli informiert worden sei, sei ein Fehler gewesen, „mein Fehler“, sagt er. „Das ist falsch eingeschätzt worden – auch von mir.“ Sodann versichert Limbach, er habe zu keinem Zeitpunkt die Absicht „und auch gar keinen Anlass“ gehabt, irgendeine Information bewusst zurückzuhalten.


