Beschleunigter Wandel :
Verdrängt nicht die Klimakrise

Joachim Müller-Jung
Ein Kommentar von
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Eine Photovoltaik-Anlage im Osten Chinas
Eine Photovoltaik-Anlage im Osten ChinasAP

Die Welt veränderte sich, angetrieben von der Erderwärmung, zuletzt immer schneller. Aber es scheint den Menschen nicht sonderlich zu kümmern. So wird dem Klimawandel nicht beizukommen sein.

Vielleicht ist die Vergesslichkeit des Menschen seine größte Schwäche im Umgang mit der Klimakrise. Oder aber seine innere Rettung. Das Klima jedenfalls vergisst nicht. Jedes Jahr, auch 2024 wieder, kommt einiges obendrauf auf den Müllberg der Emissionen. Jedes Jahr verändert sich die Atmosphäre weiter, wird die Welt, wie wir sie kennen, etwas weniger stabil. Und der Mensch? Er hakt Hitzewellen, Dürren, Sintfluten und Stürme immer schneller ab. Er verdrängt, wie vulnerabel er und seine Ökonomien durch den Klimawandel geworden sind. Stichwort Wassermangel, Stichwort Lebensmittelpreise. Dennoch fragen viele: War es das schon? Manche immerhin auch: Kommt da noch etwas? Die klare Antwort aus der Wissenschaft lautet, gerade auch nach diesem Jahr: leider ja, leider einiges.

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