FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Deutschland unter Druck :
Der „Herbst der Reformen“ darf nicht kläglich enden

Jochen Buchsteiner, Berlin
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Regierungsspitzen nach dem Koalitionsausschuss und vor dem „Herbst der Reformen“: Markus Söder, Friedrich Merz, Bärbel Bas, Lars Klingbeil (v.l.)
Regierungsspitzen nach dem Koalitionsausschuss und vor dem „Herbst der Reformen“: Markus Söder, Friedrich Merz, Bärbel Bas, Lars Klingbeil (v.l.)Reuters

Wenn Schwarz-Rot sich nicht beherzt an Reformen traut, wird die Koalition zerbrechen. Die Alternative wäre eine Minderheitsregierung.

Der „Herbst der Reformen“, den die Regierung in dieser Woche beginnen will, wird von globalen Umbrüchen begleitet. Rasend schnell verschieben sich die Koordinaten, was auch Deutschland elementare Justierungen abverlangt. In China bekräftigten gerade maßgebliche Vertreter der nicht westlichen Welt, dass sie eine neue Ordnung anstreben. Selbst die historischen Interessengegensätze Pekings und Delhis werden dem Ziel untergeordnet, die schwindende Dominanz des „Westens“ weiter zu untergraben.

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