Debatte über Verteidigung :
Dann gibt Trump Berlin sicher gerne Tipps

Berthold Kohler
Ein Kommentar von
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Wirtschaftsminister Habeck und Bundeskanzler Scholz Ende Dezember am Kabinettstisch
Wirtschaftsminister Habeck und Bundeskanzler Scholz Ende Dezember am KabinettstischReuters

Für den Vorschlag, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, wird Habeck sowohl von Scholz wie auch von der CSU kritisiert. Aber auch Trump wird Aufrüstung fordern.

Zwar nicht irgendwie komisch wie ein Böllerverbot, aber doch „etwas unausgegoren“ erscheint dem Kanzler die Forderung Habecks, die Verteidigungsausgaben fast zu verdoppeln. Denn man müsse dann ja sagen, wofür das Geld ausgegeben werden und woher es kommen solle. Beim Ausgeben fehlt der SPD üblicherweise nicht die Phantasie. Allerdings schwand bei ihr schon immer die Vorstellungskraft, wenn es um die Verteidigung geht. 2017 wusste zum Beispiel Außenminister Gabriel nicht, „wo wir die ganzen Flugzeugträger hinstellen sollen, die wir kaufen müssten“, um auf die bekannten zwei Prozent zu kommen.

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