Spanische Staatsanwaltschaft : Bis zu 25 Jahre Haft für katalanische Separatisten gefordert

Wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht, sollen führende katalanische Separatisten wegen Rebellion und anderer Vorwürfe lange Haftstrafen verbüßen. Über den schwersten Vorwurf gibt es in der spanischen Justiz aber Differenzen.
Die spanische Staatsanwaltschaft hat im Verfahren gegen führende katalanische Separatisten am Freitag langjährige Freiheitsstrafen gefordert. Der frühere stellvertretende katalanische Ministerpräsident Oriol Junqueras soll wegen „Rebelión“ und anderer Vorwürfe 25 Jahre in Haft. Die einstigen Vorsitzenden der separatistischen Organisationen ANC und Òmnium, Jordi Sànchez und Jordi Cuixart, sollen für 17 Jahre ins Gefängnis. Dieses Strafmaß soll laut Staatsanwaltschaft auch die ehemalige Parlamentspräsidentin Carme Forcadell erhalten. Für vier weitere ehemalige katalanische Minister verlangt die Anklageschrift 16 Jahre und für den ehemaligen Chef der Regionalpolizei, Josep Lluís Trapero, elf Jahre. Dreizehn der insgesamt 22 Angeklagten soll – voraussichtlich Mitte Januar – der Prozess wegen Rebellion gemacht werden.





