Serie von Todesfällen : Iran meldet Tod zweier Luftfahrtexperten

Iranische Staatsmedien berichten über den Tod zweier Luftfahrtexperten. Zu den Umständen ist bisher nichts bekannt. Doch die Meldung reiht sich in eine Serie von Todesfällen bei den Revolutionsgarden.
In Iran sind laut Berichten der Staatsmedien zwei Luft- und Raumfahrtexperten bei „Einsätzen“ ums Leben gekommen. Ali Kamani, Mitglied der Luft- und Raumfahrtabteilung der iranischen Revolutionsgarden, sei bei einer „Mission“ in der Stadt Chomein im Zentrum des Landes „den Märtyrertod gestorben“, meldete die Nachrichtenagentur Fars am Montag. Bei einem separaten Vorfall in der nordiranischen Provinz Semnan sei zudem der 33 Jahre alte Luftfahrtfachmann Mohammad Abdus gestorben.
Zu den Umständen der Todesfälle wurde zunächst nichts bekannt. Erst vor zwei Wochen war Oberst Ali Esmailsadeh, ein Kommandeur der Al-Quds-Brigaden, laut Staatsmedienberichten bei einem Unfall in seinem Haus ums Leben gekommen. Die Al-Quds-Brigaden sind eine Eliteeinheit der Revolutionsgarden und für Einsätze im Ausland zuständig.
Zuvor war am 22. Mai mit dem Oberst Sajjad Chodai ein ranghohes Mitglied der Revolutionsgarden bei einem Attentat in Teheran getötet worden. Laut einem Bericht der „New York Times“ soll Israel hinter dem Attentat stecken. Chodai war laut iranischen Staatsmedien für die Al-Quds-Brigaden in Syrien und dem Irak im Einsatz. Die iranischen Revolutionsgarden stehen auf der Terrorliste der USA.





