Regionalwahl auf Madeira : Mehr Tierschutz statt Bündnis mit den Rechtspopulisten

Auf Madeira haben die bürgerlich-konservativen Parteien ihre absolute Mehrheit verloren. Die Stimmen der Rechtspopulisten lehnten sie ab und taten sich stattdessen mit der Tierschutzpartei zusammen.
Fast hätten es die Rechtspopulisten auf Madeira geschafft. Die Chega-Partei hoffte nach den Regionalwahlen am 24. September auf die erste Regierungsbeteiligung in Portugal. Bis 2019 hatte auf der Atlantikinsel die bürgerlich-konservative PSD mit absoluter Mehrheit regiert, danach bildete sie eine Koalition mit der rechten CDS-PP. Bei der Wahl errang das bisherige Bündnis aber nur noch 23 der 47 Sitze im Inselparlament und braucht einen weiteren Partner. Der Vorsitzende von Chega („Es reicht“), André Ventura, witterte eine Chance und wurde enttäuscht.


