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Hilfe für Libyen : Zwischen Wahl und Warlords

Am 17. Februar im libyschen Benghazi: Frauen halten Landesfahnen hoch, um den 10. Jahrestag des Arabischen Frühlings in Libyen zu feiern, der zum Sturz des damaligen Gewaltherrschers Gaddafi führte. Bild: dpa

Bisher hält der Waffenstillstand in Libyen. Nun soll eine weitere Konferenz in Berlin die Stabilisierung des Landes voranbringen. Doch nicht jeder Akteur hat daran ein Interesse.

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          Nachdem als Folge der ersten Berliner Libyen-Konferenz vom Januar 2020 Fortschritte bei der Stabilisierung des nordafrikanischen Landes erzielt worden sind, soll die Folgekonferenz am kommenden Mittwoch diesem Prozess neue Impulse verleihen. In Berlin werden Außenminister Heiko Maas und UN-Generalsekretär António Guterres mit weiteren teilnehmenden Staaten und erstmals auch mit der libyschen Übergangs-Einheitsregierung über die nächsten Schritte beraten. Geprüft wird, ob und inwieweit sich die Vertragspartner an das Abkommen halten.

          Christoph Ehrhardt
          Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Beirut.

          Während bei der ersten Konferenz über einen Stopp der Waffenlieferungen verhandelt worden war, stehen nun der Abzug der ausländischen Truppen und die auf den 24. Dezember angesetzte Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Vordergrund. Einigkeit besteht drüber, dass das Datum nicht in Frage gestellt werden darf, um den in Gang gekommenen Stabilisierungsprozess nicht zu gefährden.

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