Treffen mit Xi in Paris :
Der Konkurrent

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
Lesezeit:
Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte begrüßen Xi Jinping in Paris.
Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte begrüßen Xi Jinping in Paris.Reuters

China ist sowohl Partner als auch Konkurrent. Es bleibt richtig, an der multilateralen Zusammenarbeit mit dem Land festzuhalten – aber man darf nicht naiv an diese herangehen.

Die Zeit der europäischen Naivität ist vorbei, hatte Präsident Macron zur Einstimmung auf den Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping gesagt. Mit dieser Feststellung hatte er sicherlich nicht unrecht; in vielen europäischen Ländern, also nicht nur in den Vereinigten Staaten, haben sich Ton und Inhalt der Debatte über China deutlich verändert. Wurden früher allein die Chancen gesehen und die Risiken verdrängt, so ist das mit dem Aufstieg Chinas verbundene Gefährdungspotential stärker in den Blick gerückt. Das kommunistisch regierte Land ist Partner, aber es ist auch Konkurrent, in Wirtschaft, Technologie und politischer Ordnung. Sollte heute die Zusammenarbeit mit größerem Realismus betrachtet werden, so ist das nur zu begrüßen. Die Diskussion darüber, ob der Netzwerkausrüster Huawei am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes zu beteiligen ist, hat im Kern nichts mit Protektionismus zu tun, sondern in erster Linie mit Sicherheit.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Klimaschutzkoordinator*in (m/w/d)
Evangelisches Verwaltungszentrum Stuttgart
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Sachbearbeitung im Geheimschutz/Sabotageschutz (w/m/d)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt