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Britisch-europäischer Streit : Kein Rattenrennen um Impfdosen

Wenn es um große Gesten geht, macht Boris Johnson niemand etwas vor. Der Premierminister freut sich über seine Impfung. Bild: AP

Wenn das Gut so knapp ist, dann ist der Verteilungskampf zwangsläufig hart. Aber ein Rattenrennen um das rettende Corona-Vakzin kann nicht die Lösung sein.

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          Im Vereinigten Königreich wird in beeindruckend hohem Tempo geimpft, in den Ländern der EU ist das Tempo unbefriedigend – und die Verärgerung entsprechend groß. Das Königreich verfügt, jedenfalls bis jetzt, über große Mengen an Impfdosen, die EU tröstet sich mit dem Frühling. Zugesagte Liefermengen des britisch-schwedischen Herstellers Astra-Zeneca sind mehrfach nach unten korrigiert worden.

          Gleichzeitig sind aus der EU viele Millionen Impfdosen auch in das Königreich geliefert worden; wie gesagt, bei eigener Unterversorgung. Vor dem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass der britisch-europäische Streit über Vertragsverpflichtungen und mögliche Exportkontrollen so hitzig ist.

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