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Blick von oben auf die Welt : So schön, so bunt, so nah!

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Bei Köln entwickeln zwei Laubbäume ihre grüne Blätterfarbe im Frühling verschieden schnell. Ganz in ihrer Nähe haben sich Leberblümchen breit gemacht. Bild: Picture-Alliance

So nah und doch so fern: Die Welt von oben zu betrachten, ist den meisten von uns im Moment verwehrt – das Coronavirus hält die Menschen am Boden. Zeit, sich die spektakulären Bilder von Drohnen anzuschauen.

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          Die Erde steht still. Die Corona-Pandemie hat das Treiben der Menschen in großem Stil lahmgelegt, Regierungen auf der ganzen Welt haben auf die Ausbreitung des Virus reagiert. Die meisten fliegen nicht mehr, bleiben stattdessen am Boden. Noch nie war die Mobilität der modernen Menschheit, ohne Weiteres in ein Flugzeug zu steigen, so stark eingeschränkt. Nie war uns Menschen des 21. Jahrhunderts die Welt von oben weiter entfernt als in dieser Krise.

          Auf der Nordhalbkugel ist derweil der Frühling an der Fensterscheibe vorbeigezogen – auf der Südhalbkugel steht der Winter vor der Tür. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, werden die Menschen wieder an die Enden der Welt reisen und der Natur zuschauen, wie sie in ein buntes Farbenmeer taucht, blüht und lebt.

          So lange das noch nicht geht, kann man mit Drohnenfotos aus der ganzen Welt – teils auch älteren Aufnahmen – einen Blick aus der Vogelperspektive wagen: ein blau-silbriger Geysir in Russland, der Strand im mecklenburgischen Binz oder der Kilauea-Vulkan in Nordamerika. Anschnallen bitte, die kleine Foto-Reise startet:

          Russland: In der Weite Sibiriens liegt der Geysir Aktash, der immer wieder im Jahr blauen Lehm und Schlamm vom Boden nach oben treibt.
          Ein Getreidefeld voller roter Klatschmohnblüten leuchtet in der Mittagssonne im Landkreis Märkisch-Oderland nahe Seelow in Brandenburg.
          Morgendlicher Nebel zeigt sich bei Les Bois im Schweizer Jura.
          Ein Meer von Tulpen breitet sich auf den Feldern des Keukenhof in Lisse bei Amsterdam aus.
          Schafe weiden nahe Weng im bayerischen Landkreis Landshut auf einer Wiese.
          Lava fließt aus einem Riss am Hang des Vulkans Kilauea auf  der zu Hawaii gehörenden Insel Big Island im Pazifischen Ozean.
          Herbstlich bunt gefärbter Wald mit Laub- und Nadelbäumen breitet sich nahe Sieversdorf in Brandenburg aus.
          Zwei gezeichnete Sandfiguren kontrastieren den langen Schatten eines Strandläufers bei Binz auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern.

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