Tanz

Ein Phantast des alltäglichen Lebens: Aleksandr Solovei als Hans Christian Andersen im neuen Ballett von Sabrina Sadowska in Chemnitz

Peter Martins und das New York City Ballet bei den Proben, 2013

Peter Martins 80:
Früher Ruhm und späte Anschuldigungen

Auf einen glücklichen Start in seiner Heimat Kopenhagen folgten Erfolge und ein Skandal beim New York City Ballet:  Der Tänzer und Choreograph Peter Martins, der von Balanchine gefordert und gefördert wurde, wird 80 Jahre alt.

Wiebke Hüster
Diana Vishneva und Kimin Kim bei einer Aufführung im Moskauer Marijnsky-Theater vor zwei Jahren

Ballerina Diana Vishneva:
Die Staatskünstlerin

In Russland wird sie gefeiert und von Gazprom unterstützt, aber in Deutschland sollte sie nicht auftreten: Warum ein neues Tanzensemble seine Auftritte besser ohne die russische Ballerina Diana Vishneva absolviert.

Wiebke Hüster
Als Herumträger bezeichnete George Balanchine spöttisch seine männlichen Tänzer. Edward Villella war zu Höherem berufen.

Edward Villella 90:
Balanchines unverlorener Sohn

Als Boxer hatte er gelernt, für alles gerade zu stehen: Edward Villella war einer der wenigen Jungen in der Ballettschule von George Balanchine und wurde dessen Erbe. Noch mit 90 Jahren gibt er die Tanzlehre des Meisters weiter.

Wiebke Hüster

Staatsballett Berlin:
Von Putins Gnaden

Wiebke Hüster
Ein Kommentar von
Wiebke Hüster

Juri Possochow, Hauschoreograph des San Francisco Ballet, arbeitet trotz des russischen Angriffskriegs weiterhin gern in Moskau oder Sankt Petersburg. Jetzt hat ihn Intendant Christian Spuck ans Staatsballett Berlin eingeladen. Warum?

FAZ+Tanz und Kritik:
Der Körper als Glasscheibe

Jürgen Kaube
Ein Kommentar von
Jürgen Kaube

Sportliche Leistung, Kitsch, Gesellschaftskommentar: Darum geht es im Tanz nicht, wenn er Kunst sein soll. Kluge Kritik misst Aufführungen an seiner eigentlichen Aufgabe.