TV-Kritik: Maischberger : Sinnfreies Geplapper

Bei Maischberger diskutieren sieben Leute über die Zuwanderung in die Sozialsysteme. Ob es sie gibt, weiß man hinterher nicht. Und auch was die Gesprächspartner eigentlich sagen wollen, muss man erraten.
Dass politische Debatten heutzutage oft oberflächlich und allgemein geführt werden, ist kein Problem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks alleine. Wer Bundestagsdebatten detailliert verfolgt, wundert sich manchmal über das Wortgeklingel. Argumente werden nicht immer sauber herausgearbeitet, die Rhetorik zählt manchmal mehr als der Inhalt. Für Polemik ist viel Platz, mit Klamauk glauben Redner punkten zu können.





