Mafia im Fernsehen :
Bei der italienischen Rai hat die Mafia das Sagen

Von
Jörg Bremer, Rom
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Ein umstrittener Gast: Mafiosi Giuseppe Salvatore Riina in der Fernsehshow „Porta a Porta“.
Ein umstrittener Gast: Mafiosi Giuseppe Salvatore Riina in der Fernsehshow „Porta a Porta“.Imago

Ein Mafioso und sein umstrittener Fernsehauftritt: Giuseppe Salvatore Riina durfte in Bruno Vespas Fernsehshow auftreten und sein neues Buch vorstellen. Dafür erntet der Sender Rai jetzt scharfe Kritik.

Italien hat einen weithin umstrittenen neuen Fernsehstar: Giuseppe Salvatore Riina durfte am Mittwoch in der beliebten Fernsehshow „Porta a Porta“ von Bruno Vespa auftreten und hatte jede Zeit der Welt, sich in Szene zu setzen. Im weißen Hemd, heller Jacke und im heimischen Dialekt berichtete Giuseppe über seine „glückliche Kindheit“ im Elternhaus mit Bruder und Schwester; denn in seiner Familie sei es meist heiter und friedlich zugegangen, sprach er. Erst mit fünf Jahren habe er begriffen, dass Papa „ein besonderes Leben führte“. Er habe sich aber nie gefragt, „was die Mafia ist, und ich habe darauf auch heute noch keine genaue Antwort.“

FAZ

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