Olympia-Attentat 1972 :
Elf ermordete Israelis, weiter geht’s

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Es sollten „heitere Spiele“ sein, 1972 in München. Dem setzten palästinensische Terroristen am 5. September ein Ende. Sie nahmen im Olympischen Dorf israelische Geiseln, zwei ermordeten sie sofort. Insgesamt kamen elf israelische Sportler, ein Polizist und fünf der Attentäter ums Leben.
Es sollten „heitere Spiele“ sein, 1972 in München. Dem setzten palästinensische Terroristen am 5. September ein Ende. Sie nahmen im Olympischen Dorf israelische Geiseln, zwei ermordeten sie sofort. Insgesamt kamen elf israelische Sportler, ein Polizist und fünf der Attentäter ums Leben.rbb/IMAGO/Sven Simon

Eine ARD-Doku und ein Podcast des BR blicken auf das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München zurück. Sie zeigen: Die Deutschen ignorieren ihre Schuld bis heute.

Fünfzig Jahre lang hat Mohammed Safady nicht nur darüber ge­schwiegen, was er im Jahr 1972 ge­tan hat. Er war auch dermaßen untergetaucht, dass ihn Wikipedia schon für tot hielt, für eines der Opfer der Vergeltungsaktionen des israelischen Geheimdienstes Mossad. Nun taucht er wieder auf, als Zeitzeuge in der ARD-Dokumentation „Tod und Spiele“. Er wirkt, als sei er gerade aus einem jahrzehntelangen Koma er­wacht: „Ich habe die Geiseln getötet“, sagt er in die Kamera, „ich bereue es nicht, werde es niemals bereuen.“ Er sei stolz auf das, was er getan ha­be, und sei bereit, wenn es sich „wieder ergeben sollte“. Dass er seit seinen Morden oft mitten in der Nacht aufwache, daran habe er sich gewöhnt.

FAZ

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