Frühe Mauer-Fotos : Für den internen Dienstgebrauch

Um die Mauer zu perfektionieren, wurde sie von 1963 an dokumentiert. Die Berliner Ausstellung „Aus anderer Sicht“ zeigt diese zufällig entdeckten fotografischen Protokolle als Panorama perfider Stadtverwüstung.
Die Ostseite der Berliner Mauer wurde nur selten fotografiert - es war verboten und wer dabei erwischt wurde, hatte mit harten Strafen zu rechnen. Der Fotograf Arwed Messmer und die Publizistin Annett Gröschner entdeckten vor anderthalb Jahrzehnten bei anderen Recherchen im Militärarchiv Potsdam eine Kiste mit ungeschnittenen Kleinbildfilmen von der Mauer der frühen Jahre. Es sind fotografische Protokolle, Auftragsbilder für den pioniertechnischen Ausbau der 43 Kilometer langen Mauer, die Berlin mittendurch zerschnitt und ihren westlichen Teil vom Rest der Welt trennte. Sie zeigen eine zwar undurchlässige, aber noch provisorische Grenze, aufgenommen von Soldaten, die den Auftrag dazu hatten.





