OB-Wahl in Frankfurt : Eine Stadt korrigiert sich

Frankfurt wählt sein neues Stadtoberhaupt. Der Einsatz der Bewerber ist so groß wie das Interesse der Bürger. Gemeinsam wollen sie das Trauma der Feldmann-Jahre bewältigen.
Bis vor wenigen Tagen konnte man in Frankfurt ein paradoxes Phänomen erleben: Je größer die Kenntnis der Kommunalpolitik, desto geringer die Bereitschaft, eine Prognose für den Ausgang der Oberbürgermeisterwahl abzugeben. Schon auf die Frage, wer von den drei Favoriten Uwe Becker (CDU), Mike Josef (SPD) und Manuela Rottmann (Die Grünen) am Sonntag in die als sicher geltende Stichwahl am 26. März einziehen werde, erntete man entweder ein ratloses Kopfschütteln oder längliche Abwägungen zwischen den vermeintlichen Stärken und Schwächen der Kandidaten und der sie tragenden Parteien.
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