Solschenizyns 100. Geburtstag :
Zur Hölle mit dem ganzen gebildeten Pack

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Alexander Solschenizyn im Jahr 1974 bei einem Spaziergang mit Heinrich Böll
Alexander Solschenizyn im Jahr 1974 bei einem Spaziergang mit Heinrich Bölldpa

Was gilt dieser Prophet im eigenen Land? Russland begeht den hundertsten Geburtstag des Literatur-Nobelpreisträgers Alexander Solschenizyn.

Zum Hundertsten des russischen Großschriftstellers Alexander Solschenizyn an diesem Dienstag laufen die Feierlichkeiten in seiner Heimat längst auf Hochtouren. Im Moskauer Bolschoi-Theater hatte die GULag-Oper „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ Premiere, die, vor neun Jahren von dem Komponisten Alexander Tschaikowsky geschrieben, jetzt vom Sohn des Jubilars Ignat Solschenizyn dirigiert wurde. Im zentralrussischen Rjasan, wo der rehabilitierte Solschenizyn Mathematik lehrte, wird ein Museum eröffnet. Die Moskauer Wohnung, wo der Autor vor seiner Ausweisung 1974 inhaftiert wurde, ist als Gedenkort institutionalisiert, in seinem Geburtsort Kislowodsk steht ein neues Monument.

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