Eröffnungsfilm der Berlinale : Gemeinsam mit und über Hollywood lachen

Die Konfession ist römisch-komisch: „Hail, Caesar!“ von den Coen-Brüdern eröffnet die Berlinale mit einem lustigen und technisch perfekten Passionsspiel.
Wenn’s irgendwann irgendwo „versöhnlich“ wird, dann ist der Vorgang, um den es geht, meistens bereits am Ende. Die 66. Filmfestspiele von Berlin aber fangen versöhnlich an – mit einem Film nämlich, der zwar nicht allen alles sein will, aber vielen vieles sein wird: Hollywoodfans, Musicalmarxisten, vergleichende Religionswissenschaftlerinnen und Krimikenner werden in „Hail, Caesar!“ jeweils mehr als nur ein paar Brosamen finden; der Tisch ist reich gedeckt mit Feinkost aus der späten Studiokino-Zeit der fünfziger Jahre, und die Liebe zum sprechenden Ausstattungsdetail schlägt Purzelbäume auf Nadelspitzen.





