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Berlinale : Gefangen als Voyeur

Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Kritiker in Berlin stritten über „Touch Me Not“ - Szene aus dem Film

Blog | Filmfestival : Im Narbengelände

Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.

BDS-Resolution im Bundestag : Gegen die Boykotteure

Der Bundestag hat mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die BDS-Bewegung verabschiedet. Das war überfällig und als Zeichen gegen Antisemitismus mehr als notwendig.

„Game of Thrones“-Fans in Rage : Ach, GoT-chen

Da wird nicht nur der Hund in der Pfanne verrückt: Mehr als 400.000 Fans der Serie „Game of Thrones“ fordern per Petition eine neue finale Staffel, die „Sinn ergibt“. Mit welchem Recht eigentlich?

Romanschreibende Schauspieler : Habt ihr denn nichts anderes?

Die Spitzentitel der Belletristikverlage sind zurzeit von Schauspielern verfasste Jugendbücher. Werden die romanschreibenden Fernsehstars die romanschreibenden Feuilletonisten demnächst endgültig ablösen?

Abtreibung in Amerika : Keine Lust mehr

Auf Twitter tobt der Meinungskampf: Ist ein Sexstreik gegen strikte neue Abtreibungsgesetze antifeministisch?

Politik und Gerstensaft : Mehr Bier!

Worum geht es beim Bier? Genuss, Rausch? Mitnichten, sagen Forscher, die sich mit den Inka beschäftigen. Dort sorgte das Gebräu angeblich für politische Stabilität. Sollten wir daraus Schlüsse ziehen?

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  • Berlinale-Blog : Vier Slots

    „Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
  • Berlinale-Blog : Jede Familie hat ihre eigene Disziplin

    In „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann hat die „First Lady“ ihren eigenen #IchAuch-Auftritt. Am Abend gibt es „In Zeiten des Teufels“ im Wettbewerb zu sehen – mit seinen vier Stunden für den Regisseur Lav Diaz eher ein Kurzfilm.
  • Berlinale-Wettbewerb : Eine Ohrfeige von Hanna Schygulla

    In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
  • Berlinale-Blog : Die Unseren und die Anderen

    „Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
  • Berlinale-Wettbewerb : Lass die Gitarre stecken, Cowboy

    Ungezielte Schüsse aus verbogenen Flinten: Mit Filmen mit Robert Pattinson und Hugo Weaving beginnt der Alltag der Berlinale. Gemessen am Anspruch des Filmfestivals beginnt er schwach.
  • Berlinale-Blog : Alle Kreter sagen die Wahrheit

    An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?