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Berlinale zeigt Ukraine-Filme : Das Gift der Unversöhnlichkeit

Erwachsen werden zwischen Trümmern: Überträgt sich die angespannte politische Situation auf das Berliner Filmfestival? Die Vorliebe für militärische Themen der Regisseure verwandelt sich auf der Leinwand zu Kunst.

Bilanz der Berlinale : Drei Winter sind genug

Der Wettbewerb der Berlinale endet mit Filmen aus Korea und der Schweiz, und der Goldene Bär geht an eine Familiengeschichte aus Katalonien; an den Film „Alcarràs“ von Carla Simón. Eine Bilanz der Filmfestspiele.

NS-Malerei im Museum : Georg Baselitz leidet unter Kunstscham

Georg Baselitz fordert, dass die Münchner Pinakotheken ein Bild von Hitlers Lieblingsmaler Adolf Ziegler abhängen. Ist NS-Kunst keine Kunst? Diese Ansicht verharmlost den Nationalsozialismus und idealisiert die Kunst.

Chaos bei Pro7Sat.1 : Plattgeformt

Rainer Beaujean muss als Chef von Pro Sieben Sat.1 gehen, sein Nachfolger Bert Habets war mal Boss der RTL Group in Luxemburg. Wer meint, das deute darauf hin, dass die beiden großen TV-Gruppen zusammengingen, dürfte falsch liegen.

Floskel „Schön, hier zu sein“ : Mehr Kälte wagen!

Eine Floskel breitet sich zur Begrüßung aus: „Schön, dass ich hier sein darf!“ Dabei wäre das erst mal zu beweisen. Woher kommt die übertriebene Nettigkeit?

Neues Mediengesetz der EU : Tom Buhrow kapiert, was der Pressefreiheit droht

Die ARD hat zurzeit mit sich selbst zu tun. Der Intendant Tom Buhrow verliert aber zum Glück nicht aus dem Auge, was die EU macht. Die will nämlich die Presse beaufsichtigen. Das geht auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an.

Gasumlage : Deckel drauf!

Niklas Luhmann würde weinen: Die chaotischen Debatten um die Gasumlage zeigen, dass es auch Delegitimierung durch Verfahren geben kann.

Prechts Umgang mit Kritik : Grüße, ganz persönlich

Richard David Precht gibt Artikel falsch wieder und fordert die Degradierung von Journalisten, die ihn kritisieren. Zeit, über die Größe des Egos nachzudenken.

Urteil im Dangarembga-Prozess : Schuldspruch

Monatelang stand die letztjährige Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga in ihrem Heimatland Simbabwe vor Gericht. Jetzt ist das Urteil verkündet worden: schuldig.

DJV zum Rundfunkbeitrag : Klappe halten

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) meint, der Rundfunkbeitrag stehe „nicht zur Debatte“. Was bedeutet: Er steigt zwangsläufig. Wir wüssten gern, warum.
Wer will nicht nach Westen gehen, wenn es da so aussieht? Mae West in „Go West Young Man“ (1936).

Mae West auf der Berlinale : Frauen mit wildem Ruf

Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard waren Stars in großer Hollywoodzeit. Die Berlinale erinnert jetzt in ihrer Retrospektive an alle drei.
Als das Glück noch ungebrochen war: Juliette Binoche und Vincent Lindon im Liebesfilm von Claire Denis

Wettbewerb der Berlinale : Wer liebt, darf unerbittlich sein

Das Private ist auch politisch, und ein großes Thema macht noch keinen guten Film. Das sieht man in Wettbewerbsbeiträgen von Andreas Dresen, Ursula Meier, Claire Denis und anderen.

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  • Glücklich wie das Kind im Süßwarengeschäft: Regisseur und Jury-Vorsitzender M.Night Shyamalan

    Regisseur M. Night Shyamalan : Jury-Präsident liebt Genres

    „Sixth Sense“-Regisseur M. Night Shyamalan ist der Vorsitzende der diesjährigen Berlinale-Jury. Was bedeutet diese ungewöhnliche Entscheidung für die Wettbewerbsfilme?
  • Ein Schnulzensänger im Winter: Szene aus Ulrich Seidls Wettbewerbsbeitrag „Rimini“

    Berlinale im Ausnahmezustand : Raus aus der Deckung

    Die Berlinale der vertauschten Rollen: Die Maskierten schauen auf die Nackten. Die Mexikanerin Natalia Lopez Gallardo sucht einen Ausweg, der Österreicher Ulrich Seidl findet das große Drama
  • Auftakt der Berlinale : Mitten in der Pandemie auf den roten Teppich

    Die Berliner Filmfestspiele trotzen der Pandemie mit strengen Hygieneregeln. Als Eröffnungsfilm läuft François Ozons Fassbinder-Hommage „Peter von Kant“ mit Hanna Schygulla und Isabelle Adjani.
  • Die Berlinale wirbt für sich: Kleiner, aber in Anwesenheit und unter Hygieneauflagen findet sie ab 10. Februar  statt.

    Berlinale : Das Restrisiko

    Am Donnerstag soll die 72. Berlinale eröffnet werden. Mit Masken, 2 G plus Test, halb ausgelasteten Kinosälen – und 250 Filmen. Für das Festival geht es um die Existenz.
  • Ein Bild aus besseren Tagen: Berlinale-Abschlussfeier im Jahr 2020

    Berlinale in der Pandemie : Gala ohne Glamour

    Im Wettbewerb der großen Filmfestivals ist die Berlinale in den Rückstand geraten. Die Einschränkungen wegen Corona bereiten ihr jetzt zusätzlich Probleme.