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Berlinale : Gefangen als Voyeur

Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Kritiker in Berlin stritten über „Touch Me Not“ - Szene aus dem Film

Blog | Filmfestival : Im Narbengelände

Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.

Neue Fünfzig-Pfund-Note : Turings Schein

In Würdigung seines Beitrags zur Naturwissenschaft und zur Gesellschaft soll der Mathematiker Alan Turing die neue britische Fünfzig-Pfund-Note zieren. Seine Bedeutung als Leidtragender der Intoleranz gegenüber der Homosexualität bleibt unerwähnt.

Ansprüche der Hohenzollern : Preußenschlag

Schlösser, Kunstwerke, Möbel und Briefe: Das Haus Hohenzollern erhebt neue Ansprüche auf einstigen Besitz. Darüber lässt sich verhandeln. Das Ansinnen, auch bei der preußischen Geschichtsschreibung mitreden zu wollen, geht allerdings zu weit.

Berichterstattung über Merkel : Zitteranfall

Ob man nach der Gesundheit der Bundeskanzlerin fragen darf, ist eigentlich keine Frage. Zu fragen ist vielmehr, wie man es tut.

Gefährliche E-Roller : Rollende Köpfe

Seit letztem Monat sind E-Roller in Deutschland als Verkehrsmittel zugelassen. So nett das Fahrgefühl sein mag, die Gefahr von blutigen Köpfen auf dem Asphalt nimmt durch sie zu.

Alexa im Kinderzimmer : KI aus der Kiste

Dubiose Datennutzung und drastische Warnungen: Es gibt gute Gründe, warum Alexa und Co. in Kinderzimmern nichts zu suchen haben.

Fundamental-Feminismus : Das ist kein Witz

Weil sie auch Frauen mit Kopftuch und Burka zeichnet, wurde die Karikaturistin Franziska Becker als vermeintlich rassistisch verunglimpft. Der „Charlie-Hebdo“-Chefredakteur Laurent Sourisseau weiß, was dahinter steckt.

Konzert in Saudi-Arabien : Sollte Nicki Minaj in Dschidda singen?

Zuerst sagte die amerikanische Rapperin Nicki Minaj zu, bei einem Festival im saudischen Königreich aufzutreten. Dann machte sie einen Rückzieher. Sie hat wohl etwas spät bemerkt, worauf sie sich einließ.
Michael Althen (1962-2011)

Bitte einsenden : Der Michael-Althen-Preis für Kritik 2019

Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum siebten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und Emotion verbindet.

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  • Berlinale-Blog : Vier Slots

    „Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
  • Berlinale-Blog : Jede Familie hat ihre eigene Disziplin

    In „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann hat die „First Lady“ ihren eigenen #IchAuch-Auftritt. Am Abend gibt es „In Zeiten des Teufels“ im Wettbewerb zu sehen – mit seinen vier Stunden für den Regisseur Lav Diaz eher ein Kurzfilm.
  • Berlinale-Wettbewerb : Eine Ohrfeige von Hanna Schygulla

    In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
  • Berlinale-Blog : Die Unseren und die Anderen

    „Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
  • Berlinale-Wettbewerb : Lass die Gitarre stecken, Cowboy

    Ungezielte Schüsse aus verbogenen Flinten: Mit Filmen mit Robert Pattinson und Hugo Weaving beginnt der Alltag der Berlinale. Gemessen am Anspruch des Filmfestivals beginnt er schwach.
  • Berlinale-Blog : Alle Kreter sagen die Wahrheit

    An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?