Franz Rogowski hat als Straßenclown angefangen, dann tanzte er. Auf der Berlinale wurde er nun als neuer europäischer Shootingstar eingeführt. Er ist in aller Munde.
Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.
Die „Birkin“ und die „Kelly“ kennen modeversierte Menschen als besonders begehrte Handtaschen. Nun hat die „New York Times“ eine neue „It bag“ ausgemacht – in Deutschland, für einsfuffzig.
Zwei neue Studien machen Geisteswissenschaftlern beruflich Hoffnung für die Zukunft. Oder versucht die Wirtschaft nur, sie mit etwas Zuckerbrot auf Linie zu trimmen?
Ob bei der Deepfake-App „Zao“ oder bei „Smile-to-Pay“: Die Verwendung digitaler Gesichtserkennung in China blickt tief und lässt tief blicken. Hauptsache, der Nutzer sieht gut dabei aus.
Dichtes Verkehrstreiben ohne klare Regeln: Was auf der Straße ins Chaos führt, ist auch im All nicht unproblematisch. Insbesondere, wenn bald Tausende neue Satelliten im Erdorbit kreisen.
Die AfD hat sich zur Sprecherin des Ost-Ressentiments gemacht. Alle anderen Parteien verkennen währenddessen die Wirklichkeit – und starren phantasielos auf den rechten Rand.
Der Schriftsteller Walter Kempowski steht unter Bürgerlichkeitsverdacht. Dabei offenbaren seine Tagebücher den Wunsch nach Amoral, nach Untergang in Chaos, Gewalt, Wollust und Tod.
Der rumänische Experimentalfilm „Touch Me Not“ von Adina Pintilie hat bei der 68. Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Keiner der vielen Preise ging an einen Film aus Deutschland.
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Das Geheimnis der Kunst, die Augen zum Tanzen zu bringen: Eine Bilanz des Berlinale-Wettbewerbs und ein Bericht vom letzten Festivaltag mit Filmen aus Polen und Deutschland.
Jenseits von streberhafter Ernsthaftigkeit und bemühtem Klamauk sucht der deutsche Film nach neuen Geschichten und Erzählweisen. Eine Bilanz der Berlinale.
Flache Absätze auf dem roten Teppich, die Quotenfrage und der Ruf nach einem neuen Miteinander der Geschlechter: #MeToo hat die Filmbranche erschüttert – und die Berlinale verändert.
„Die Filmindustrie in China will heute wie Hollywood sein, und bald wird sie größer sein als Hollywood.“ Der Film „An Elephant Sitting Still“ von Hu Bo zeigt einen anderen Ansatz – ein Debüt, das zugleich ein Ende ist.
Man könnte diesen Dokumentarfilm eine Hommage nennen, und zwar ganz wörtlich: 25 Jahre Theaterpraxis werden hier vor allem einem Mann zugeschrieben, Frank Castorf. Die besten Momente in „Partisan“ allerdings hat eine Frau.
Der Wettbewerb der Berlinale kommt wie schon in den Jahren zuvor nicht so wirklich in Schwung. Zu viel Mittelmaß, zu wenig Neues, findet F.A.Z.-Redakteurin Verena Lueken. Im Video verrät sie, warum sich ein Besuch doch noch lohnt.
Die Zeitgeschichte hält Einzug auf der Berlinale. Die widmet sich dem Massaker von Utøya, der Operation Entebbe und dem letzten Interview von Romy Schneider.
„Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
In „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann hat die „First Lady“ ihren eigenen #IchAuch-Auftritt. Am Abend gibt es „In Zeiten des Teufels“ im Wettbewerb zu sehen – mit seinen vier Stunden für den Regisseur Lav Diaz eher ein Kurzfilm.
In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
„Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
Ungezielte Schüsse aus verbogenen Flinten: Mit Filmen mit Robert Pattinson und Hugo Weaving beginnt der Alltag der Berlinale. Gemessen am Anspruch des Filmfestivals beginnt er schwach.
An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?
Wer der Berlinale-Eröffnungsgala nicht gänzlich folgen konnte, hat es so schlecht nicht getroffen. Auch eine Verwechslung des Regierenden Bürgermeisters bliebe besser unbeachtet.
Wes Andersons Animationsfilm „Isle of Dogs“ ist eine Parabel auf eine Welt faschistischer Reinheits- und Exklusionsideen: wieder mal ein prima Auftaktfilm für die Berlinale.
Die Berlinale ist dieses Jahr mit einem Animationsfilm gestartet. Der Eröffnungsabend wird von der MeToo-Debatte und Aufrufen zur Gleichberechtigung bestimmt.
Nie zuvor und niemals wieder hat das Kino in Deutschland so geblüht wie in der Weimarer Republik – doch ein Großteil der Filme ging verloren. Die Retrospektive der Berlinale zeigt einige Wiederentdeckungen.
Die neue „It bag“ : Beutelkunde
Ein Kommentar von
Andrea Diener
Geist mit Zukunft : Dr. phil. 4.0
Ein Kommentar von
Uwe Ebbinghaus
Gesichtserkennung in China : Recht freundlich
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Fridtjof Küchemann
Satellitenmanöver : Verkehrsrowdys im All?
Ein Kommentar von
Sibylle Anderl
Sachsen und Brandenburg : Klare Kante gegen alle
Ein Kommentar von
Paul Ingendaay
Kempowskis Tagebücher : Welcher Autor würde sich so etwas heute trauen?
Ein Kommentar von
Edo Reents
Eigentumsansprüche : Hohenzollernring
Ein Kommentar von
Andreas Rossmann
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