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Berlinale : Gefangen als Voyeur

Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Kritiker in Berlin stritten über „Touch Me Not“ - Szene aus dem Film

Blog | Filmfestival : Im Narbengelände

Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.

Die neue „It bag“ : Beutelkunde

Die „Birkin“ und die „Kelly“ kennen modeversierte Menschen als besonders begehrte Handtaschen. Nun hat die „New York Times“ eine neue „It bag“ ausgemacht – in Deutschland, für einsfuffzig.

Geist mit Zukunft : Dr. phil. 4.0

Zwei neue Studien machen Geisteswissenschaftlern beruflich Hoffnung für die Zukunft. Oder versucht die Wirtschaft nur, sie mit etwas Zuckerbrot auf Linie zu trimmen?

Gesichtserkennung in China : Recht freundlich

Ob bei der Deepfake-App „Zao“ oder bei „Smile-to-Pay“: Die Verwendung digitaler Gesichtserkennung in China blickt tief und lässt tief blicken. Hauptsache, der Nutzer sieht gut dabei aus.

Satellitenmanöver : Verkehrsrowdys im All?

Dichtes Verkehrstreiben ohne klare Regeln: Was auf der Straße ins Chaos führt, ist auch im All nicht unproblematisch. Insbesondere, wenn bald Tausende neue Satelliten im Erdorbit kreisen.

Sachsen und Brandenburg : Klare Kante gegen alle

Die AfD hat sich zur Sprecherin des Ost-Ressentiments gemacht. Alle anderen Parteien verkennen währenddessen die Wirklichkeit – und starren phantasielos auf den rechten Rand.

Eigentumsansprüche : Hohenzollernring

Hier muss doch noch was zu holen sein: Mit den Hohenzollern verhandelt man am besten nur noch per Anwalt. Eine Glosse.

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  • Berlinale-Blog : Vier Slots

    „Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
  • Berlinale-Blog : Jede Familie hat ihre eigene Disziplin

    In „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann hat die „First Lady“ ihren eigenen #IchAuch-Auftritt. Am Abend gibt es „In Zeiten des Teufels“ im Wettbewerb zu sehen – mit seinen vier Stunden für den Regisseur Lav Diaz eher ein Kurzfilm.
  • Berlinale-Wettbewerb : Eine Ohrfeige von Hanna Schygulla

    In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
  • Berlinale-Blog : Die Unseren und die Anderen

    „Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
  • Berlinale-Wettbewerb : Lass die Gitarre stecken, Cowboy

    Ungezielte Schüsse aus verbogenen Flinten: Mit Filmen mit Robert Pattinson und Hugo Weaving beginnt der Alltag der Berlinale. Gemessen am Anspruch des Filmfestivals beginnt er schwach.
  • Berlinale-Blog : Alle Kreter sagen die Wahrheit

    An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?
  • Wiederentdeckte Kinofilme : Heimkehr aus Weimar

    Nie zuvor und niemals wieder hat das Kino in Deutschland so geblüht wie in der Weimarer Republik – doch ein Großteil der Filme ging verloren. Die Retrospektive der Berlinale zeigt einige Wiederentdeckungen.