Berlinale: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Berlinale Kinoschlacken

Achtzig deutsche Regisseure fordern in einem offenen Brief dazu auf, die Berlinale zu „entschlacken“. Eine Podiumsdiskussion im Haus der Kulturen der Welt versuchte zu klären, wer diesem Anspruch als Nachfolger von Dieter Kosslick gerecht werden kann. Mehr

06.12.2017, 18:51 Uhr | Feuilleton
Allgemeine Infos über Berlinale

Die 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, finden vom 9. bis 19. Februar 2017 in Berlin statt. Sie gelten neben den Filmfestspielen von Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals und als eines der weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Rund 400 Filme werden jährlich bei der Berlinale gezeigt. Tickets dafür kann jeder erwerben. Mit mehr als 325.000 verkauften Eintrittskarten und etwa 490.000 Kinobesuchern sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin das größte Publikumsfestival der Welt. Die Berlinale zeigt zehn Tage lang Filme aus internationalen Großproduktionen mit Top-Stars, experimentelle Independentfilme oder Art-House-Kino aus der ganzen Welt, die begeistern und berühren. Das Herz des Festivals ist der Wettbewerb. Im Wettbewerbsprogramm werden die Preise - der Goldene Bär und die Silbernen Bären - verliehen. Neben dem Wettbewerb gibt es bei der Berlinale noch weitere Sektionen wie Panorama, Forum, Retroperspektive, Generation für Kinder und Jugendliche, Berlinale Special und Perspektive Deutsches Kino. Im Jahr 2006 wurde mit den Berlinale Shorts eine eigene Sektion für kurze Filme eingerichtet. In den Berlinale Shorts laufen jährlich ca. 30 Kurzfilme, die um je einen Goldenen und einen Silbernen Bären konkurrieren. Die Filme des Festivals laufen in mehreren Kinos in der ganzen Stadt. Zentrum ist das Theater am Potsdamer Platz, das für zehn Tage als Berlinale-Palast dient. Zu den weiteren Aufführungsorten der Berlinale gehören auch das berühmte Revue-Theater Friedrichstadt-Palast, das Haus der Kulturen der Welt und das Haus der Berliner Festspiele. Gegründet wurde die Berlinale im Jahr 1951. Festivaldirektor ist seit 2001 Dieter Kosslick. Seit 2002 sind die Internationalen Filmfestspiele Berlin ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Sie erhalten eine institutionelle Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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