Umbau der Krankenversicherung :
Bürgerversicherung kostet 100.000 Arbeitsplätze

Von
Andreas Mihm, Berlin
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Ärzte und Zahnärzte, die nur Privatpatienten behandeln, müssten sich eine neue Geschäftsgrundlage suchen
Ärzte und Zahnärzte, die nur Privatpatienten behandeln, müssten sich eine neue Geschäftsgrundlage suchendapd

Das von SPD, Grünen und Linken verfolgte Konzept einer gesetzlichen Bürgerversicherung würde laut einer Untersuchung innerhalb eines Jahres 100.000 Arbeitsplätze vernichten. Nordrhein-Westfalen träfe die Umstellung am stärksten.

Die von SPD, Grünen, Linken und Gewerkschaften geplante Überführung der Privaten Krankenversicherung (PKV) in eine gesetzliche Bürger-Krankenversicherung würde 100.000 Arbeitsplätze in der privaten Versicherungsbranche vernichten, davon die Hälfte binnen eines Jahres. Zu dem Schluss kommt eine im Auftrag der Gewerkschaft Verdi und der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung angefertigte Untersuchung. Allein der sofortige Stopp des PKV-Neugeschäftes „würde innerhalb eines Jahres zum sofortigen Verlust von 25.000 Arbeitsplätzen führen“, heißt es. Außerdem würden „einige Zehntausend selbständige Versicherungsvermittler ihre Erwerbsmöglichkeit verlieren“.

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