Staatliche Bankenrettung : Rehn will Geld für Banken nicht auf Defizit anrechnen

Wenn EU-Mitgliedstaaten Kapitalspritzen für marode Banken gewähren, will die Kommission diese nicht auf das Haushaltsdefizit der jeweiligen Länder anrechnen. Das geht aus einem Brief von Währungskommissar Rehn hervor, der der F.A.Z. vorliegt.
Die EU-Kommission will Kapitalspritzen von Mitgliedstaaten für marode Banken nicht auf das Haushaltsdefizit dieser Länder anrechnen. Das geht aus einem Brief von Währungskommissar Olli Rehn an die EU-Finanzminister hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Damit hat die staatliche Bankenrettung bis auf weiteres keine Auswirkungen auf etwaige Defizitverfahren.



