Piratenpartei :
Nichts geht über Transparenz

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Baum (Fraktionsvorsitzender der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus), Weisband (Politische Geschäftsführerin) und Nerz (Bundesvorsitzender der Piratenpartei)
Baum (Fraktionsvorsitzender der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus), Weisband (Politische Geschäftsführerin) und Nerz (Bundesvorsitzender der Piratenpartei)REUTERS

Transparenz heißt das Zauberwort der Piraten. Alles soll durchsichtig sein, niemand darf sich verstecken. Geheimnisse sind dem Piraten suspekt. Aber sie vergessen den Schutz der Privatheit.

Statt des „Prinzips der Geheimhaltung“ müsse künftig das „Prinzip der Öffentlichkeit“ gelten, ist auf der Homepage der neuen Start-up-Partei in einer Art Grundsatzschrift zu lesen. Der Auftrag der Transparenz kommt mit viel aufklärerischem Pathos daher: Der Aufklärer will Licht ins Dunkel bringen. Kaum ein Begriff ist so oft in Texten der Piraten und über die Piraten zu lesen wie der Begriff Transparenz (wenngleich er, wie so vieles bei den Piraten, nirgends ganz transparent wird).

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