Grenzwert „anachronistisch“ : Italiens Demokraten sind gegen das Maastricht-Ziel

Der neue Parteisekretär der größten italienischen Regierungspartei wettert laut gegen die europäischen Regeln zur Staatsverschuldung: Der Grenzwert von drei Prozent des BIP sei ein „Anachronismus“; es sei klar, dass man ihn überschreiten könne.
Die Verträge über die Europäische Währungsunion sind immer mehr italienischen Politikern ein Dorn im Auge - vor allem die dort festgeschriebenen Grenzen für die Haushaltsdefizite der Mitgliedsländer. In der größten Partei der gegenwärtigen Regierungskoalition, bei den Demokraten, gibt nun der neugewählte Parteisekretär Matteo Renzi den Ton an. Er hat gerade in einem Zeitungsinterview den Vertrag von Maastricht als Anachronismus bezeichnet.





