http://www.faz.net/-gpf-8y8vr

Früherer Präsidentenberater : Zbigniew Brzezinski stirbt im Alter von 89 Jahren

  • Aktualisiert am

Zbigniew Brzezinski (1928 - 2017) Bild: Reuters

Er wurde in einer dunklen Stunde der amerikanischen Außenpolitik bekannt und hatte bis zuletzt etwas zu sagen. Nun ist der frühere Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski gestorben.

          Der Berater des früheren amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren in Falls Church im Bundesstaat Virginia, wie seine Tochter am Freitagabend mitteilte. Der polnischstämmige Politologe galt als wichtiger Experte für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten.

          Bekannt wurde Brzezinski als Sicherheitsberater Carters von 1977 bis 1981. In diese Zeit fiel die Geiselnahme in der amerikanischen Botschaft im Iran 1979. Die misslungene Befreiung der mehr als 50 Diplomaten kostete Carter die Wiederwahl, Brzezinski trat danach zurück.

          Später veröffentlichte der Politologe Studien zur strategischen Rolle der Vereinigten Staaten. 1997 erschien „Die einzige Weltmacht“. In dem Buch vertritt er die These, nach dem Zerfall der Sowjetunion müssten die Vereinigten Staaten ihre Vorherrschaft in Europa und Asien sichern.

          Weitere Themen

          Aufwärtstrend der Grünen vorerst gestoppt

          Sonntagsfrage : Aufwärtstrend der Grünen vorerst gestoppt

          Nachdem es für die Grünen zuletzt immer nur bergauf ging, verliert die Partei laut neuester Umfrage leicht an Zustimmung. Die CDU hingegen profitiert von dem internen Konkurrenzkampf um den Vorsitz. Der Favorit der Deutschen für die Position hat sich geändert.

          Europa zusammen voranbringen Video-Seite öffnen

          Macron und Merkel : Europa zusammen voranbringen

          Präsident Emmanuel Macron hat bei seiner Rede zum Volkstrauertag die „unerschütterliche“ deutsch-französische Freundschaft beschworen. Angesichts der globalen Herausforderungen forderte er mehr europäische Souveränität. Merkel scheint diesmal mitziehen zu wollen.

          Topmeldungen

          Kommentar zu Europa : Ein neues Kapitel – aber wie?

          Frankreichs Staatspräsident Macron blickt in Berlin zurück und nach vorn. Er will eine „europäische Souveränität“. Aber die nationalen Interessen sind keineswegs stets deckungsgleich. Der Volkstrauertag erinnert daran, wie man mit Unterschieden umgeht – und wie nicht.
          Bekam Gegenwind: Chinas Staats- und Regierungschef Xi Jinping.

          FAZ Plus Artikel: Apec-Gipfel : Chinas Heimspiel endet im Debakel

          Auf dem Pazifik-Wirtschaftsforum kommt es zu einer offenen Konfrontation der Systeme. Koordinierte Zusagen von Amerikas Partnern schieben China einen Riegel vor – doch auch Amerika hat eigene Motive.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.