TV-Kritik „Anne Will“ :
Das Recht des Stärkeren

Von
Frank Lübberding
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Anne Will diskutiert mit ihren Gästen Trumps Nahost-Politik. Dabei kommt es zu manch schrägem Vergleich.
Anne Will diskutiert mit ihren Gästen Trumps Nahost-Politik. Dabei kommt es zu manch schrägem Vergleich.NDR/Wolfgang Borrs

Bei Anne Will geht es um die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem. Es kommt zu schrägen Vergleichen. Man redet von der „Anerkennung von Realitäten.“ Doch welche sollen das sein?

Der Historiker Michael Wolffsohn erinnerte gestern Abend  in der Sendung von Anne Will an eine Fernsehansprache des Bundeskanzlers anlässlich der Unterzeichnung des Moskauer Vertrages am 12. August 1970. Willy Brandt sagte folgenden Satz, den Wolffsohn zitierte: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, mit diesem Vertrag geht nichts verloren, was nicht längst verspielt worden war.“ Für den Münchner Historiker ist die Ostpolitik Brandts ein gutes Beispiel für die Anerkennung von Realitäten.

FAZ

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