Drogenhandel : Je mehr Drogenkrieg, desto größer die Gewinnspanne

Alfred McCoy untersucht, wie der amerikanische Geheimdienst in den asiatischen Rauschgifthandel geriet. Und wie Drogenhandel und Großmachtpolitik zusammenhängen.
Streckenweise liest sich das fast siebenhundert Seiten starke Werk des amerikanischen Historikers und Südostasienexperten Alfred McCoy wie ein Abenteuerroman. In der Hauptrolle ein junger Doktorand der Eliteuniversität Yale, der zu Beginn der siebziger Jahre mehr aus Versehen über einen gigantischen Skandal stolpert. Während er, vom Geheimdienst des eigenen Landes und indochinesischen Drogenbaronen verfolgt, durch die schlammigen Berge des laotischen Hochlandes und die trüben Gassen Saigons irrt, um anschließend in den eleganten Salons von Paris zu recherchieren, trifft er auf französische Elitesoldaten, korsische Gangster und Angehörige der Cosa Nostra, die allesamt nur ein Ziel kennen: Rohopium aus dem Goldenen Dreieck.





