Neue US-Regierung : Die existentielle Herausforderung für Europa

Mit dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident muss sich Europa einigen unbequemen Fragen zur Zukunft der transatlantischen Gemeinschaft stellen. Die Antworten dürften Deutschland wenig gefallen.
Kurz nach seinem Amtsantritt vor vier Jahren hatte der amerikanische Präsident Joe Biden emphatisch verkündet: „Amerika ist zurück! Amerika ist zurück!“ Es sollte ein Bekenntnis sein, eine Art Treueschwur: Unter seiner, Bidens, Führung würden die Vereinigten Staaten ein berechenbarer und verantwortungsbewusster Akteur der internationalen Politik sein und seinen Verbündeten ein verlässlicher, loyaler Partner; kein keulenschwingender, zerstörerischer Unilateralist. Doch Bidens Präsidentschaft ist ein Zwischenspiel geblieben, zwischen zwei Amtszeiten von Trumps „America first“.
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