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F.A.Z. FRANKFURT, 7. September. Die neue libysche Führung hat eine Delegation nach Niger entsandt, um zu verhindern, dass der untergetauchte Diktator Muammar al Gaddafi dorthin flieht. Auch Gaddafis Angehörige und Kämpfer sollten ...
F.A.Z. FRANKFURT, 7. September. Die neue libysche Führung hat eine Delegation nach Niger entsandt, um zu verhindern, dass der untergetauchte Diktator Muammar al Gaddafi dorthin flieht. Auch Gaddafis Angehörige und Kämpfer sollten an der Flucht nach Niger gehindert werden, teilte der Nationale Übergangsrat am Mittwoch mit. Die Delegation solle mit dem nigrischen Präsidenten und dem Außenminister über die "Sicherung unserer Grenzen" sprechen. Am Dienstag hatten Berichte über einen libyschen Konvoi in Niger Spekulationen über eine Flucht Gaddafis hervorgerufen. Am Dienstag hatten verschiedene Sprecher der Rebellen widersprüchliche Vermutungen über den Aufenthaltsort des gestürzten Machthabers geäußert. Am Mittwoch behauptete ein Sprecher des Militärrats der Rebellen in Tripolis, Gaddafi sei aufgespürt und im Umkreis von 60 Kilometern eingekreist worden. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, wann er gefangen genommen oder getötet werde. Gaddafis Aufenthaltsort sei mit Hilfe von Hightech-Mitteln und Geheimdienstinformationen ermittelt worden. Details zu dem angeblichen Aufenthaltsort Gaddafis nannte er nicht.





