Sebastian Jung: Entscheidung bis Ende März
FRANKFURT. Sebastian Rode ist ein durch und durch freundlicher junger Mann. Er reagiert nicht verstockt, sondern höflich und offen, selbst wenn ihm unangenehme ...
FRANKFURT. Sebastian Rode ist ein durch und durch freundlicher junger Mann. Er reagiert nicht verstockt, sondern höflich und offen, selbst wenn ihm unangenehme Fragen gestellt werden. So wie am Dienstag, als er gefragt wurde, ob er, genau wie der Kollege Sebastian Jung übrigens, womöglich zu viele andere Dinge im Kopf habe, um seine beste Leistung auf dem Platz zeigen zu können und deshalb nicht in Normalform spiele. Dass die unterbrochenen Vertragsverhandlungen mit der Eintracht und die Versuchungen in Form höher dotierter Angebote anderer Klubs nicht spurlos an ihm vorbeigegangen sind, gibt er zu. Dass seine Leistungen unter der ungeklärten Zukunft aber dauerhaft leiden könnten, glaubt er nicht. Schließlich habe ihn „diese Sache“ auch schon in der Vorrunde begleitet, „und da habe ich gut gespielt“. Zudem hat er im letzten Heimspiel gegen Nürnberg schon eine persönliche Steigerung festgestellt. „Es war jedenfalls besser als gegen Hoffenheim“, sagt er, „außerdem ist es doch normal, dass ein junger Spieler auch mal ein bisschen schlechter spielt.“ Da bekommt er Unterstützung von seinem Trainer. Es gebe keinen Grund, die etwas weniger guten Leistungen von Rode und auch von Jung „zu dramatisieren“, sagt Armin Veh, dessen Team am Samstag bei Meister Dortmund antritt.





